Hieronymus
Acht Songs über Verführung, Wahn, Zerstörung, Krieg, Gier und Hoffnung, inspiriert von der Bildwelt des Hieronymus Bosch.

Seine Dämonen tragen kein Kostüm mehr
Hieronymus Bosch malte um 1500 Dämonen, Höllen und Verführung. Seine Bilder hielten den Menschen seiner Zeit einen Spiegel vor: Gier, Hochmut, Wahn und Gewalt erscheinen bei ihm als Fabelwesen, meinen aber den Menschen selbst.
Das Album greift diese Bildwelt auf und überträgt sie auf die Gegenwart: auf Desinformation, Radikalisierung, die Gefährdung der Demokratie, Krieg und Gier. Die Songs erzählen einen Bogen von der süßen Lüge über den Massenwahn und den Einsturz der demokratischen Ordnung bis zum Krieg und zur Gier, die alles verzehrt. Mit „Das Licht in mir“ wendet sich das Album zur Hoffnung, und das Outro endet versöhnlich.
Nicht alle sind stark, doch keiner ist verloren.
Klanglich verbindet „Hieronymus“ mittelalterlichen Mönchsgesang, lateinische Fragmente, Orgel und Glocken mit moderner elektronischer Musik, Darkwave und Soul.
- 01IntroWarum Hieronymus Bosch?Speculum
- 02Die süße LügeVerführung und DesinformationDeceptio
- 03Im Chor des WahnsinnsMassenwahn und RadikalisierungInsania
- 04Der Tempel fälltDie Zerstörung der demokratischen OrdnungRuina
- 05Das Rad dreht sichKrieg, Schuld und WiederholungBellum
- 06Requiem der StummenGier, Maßlosigkeit, BetäubungAvaritia
- 07Das Licht in mirHoffnung und innerer WiderstandFlamma
- 08OutroVersöhnung: Nachsicht und EhreFlamma manet
Mehr als Musik
Hieronymus Bosch
Der Maler aus ’s-Hertogenbosch und die Bilder hinter jedem Song.
Historische Bezüge
Von Boschs Zeitenwende um 1500 bis zu den dunklen Kapiteln des 20. Jahrhunderts.
Politische Gegenwart
Desinformation, Radikalisierung und die wehrhafte Demokratie.
KI & Musik
Wie die Songs entstanden: menschliche Texte, KI-Werkzeuge, viele Entscheidungen.
KI & Video
Verkettete Kurzfilme zwischen Bosch-Welt und Gegenwart: die Bildsprache der Videos.
Für Schulen
Projekttag, Drei-Tages-Modul oder Projektwoche zu Bosch, Demokratie und KI.
Mensch und Maschine
Texte und Konzept: Stefan Kierek
Musik: von Stefan Kierek geplant und konzipiert, mit KI-Technologie umgesetzt
Videos: mit KI-Werkzeugen erstellt
Das Album ist selbst ein Beispiel für den kreativen und verantwortungsvollen Einsatz von KI: Die KI liefert Material, die inhaltlichen und künstlerischen Entscheidungen trifft der Mensch.
Ab dem 30. Oktober
„Hieronymus“ erscheint auf den gängigen Streaming-Plattformen. Auf dieser Website lassen sich alle Songs mit Texten, Videos und Hintergründen entdecken.
[Hier nach Veröffentlichung die Links zu Spotify, Apple Music und YouTube Music eintragen]
Danke
Ein Album wie dieses entsteht nicht allein.
Mein Dank gilt meiner Frau und meiner Familie, die mir die Zeit und den Raum geschenkt haben, mich einem solchen Projekt so intensiv zu widmen.
Danke auch allen, die mich auf diesem Weg unterstützt, ermutigt und mit Rat und Kritik begleitet haben.
Ein ganz besonderer Dank gilt meinem Onkel Willi. Als kleiner Junge stand ich staunend vor seinen nachgemalten Bildern von Hieronymus Bosch und Salvador Dalí und lauschte den Geschichten, die er dazu erzählte. Diese Bilder und Geschichten haben mich nie losgelassen. In gewisser Weise beginnt dieses Album dort.
Stefan Kierek